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WSB® clean - Reinigungsstufen

Die WSB® Kleinkläranlage ist in folgenden Reinigungsklassen erhältlich:


grenzwerte


Damit eine Kleinkläranlage in Europa installiert werden kann, muss sie die EU-Zertifizierung EN 12566-3 vorweisen. Diese Vorgabe definiert die Mindeststandards für die Betriebssicherheit und die Reinigungsleistung. Parallel sind spezifische nationale und regionale Vorgaben zu beachten. Neben diesen Festlegungen existieren bisher kaum Informationen zum realen Betriebsverhalten der am Markt verfügbaren Kleinkläranlagenverfahren. Für den Käufer sind vor allem die Effizienz der Klärtechnologie, ihre Leistungsfähigkeit im Dauerbetrieb und ihre Wartungsfreundlichkeit relevant. Die Anlagen, die in Europa ab dem Juli 2010 verbaut werden, müssen mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. Alle Anlagen  in Bayern müssen über eine gültige Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik verfügen.

Die Zulassung von Kleinkläranlagen unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben. Den Schwerpunkt bildet das Wasserhaushaltsgesetz, ergänzt durch kommunale Abwasserrichtlinien. Auf dieser Grundlage müssen Abwässer so gereinigt werden, dass für Deutschlands Wasserressourcen und die Umwelt im Allgemeinen keine Gefährdung entsteht. Für diese Vorgabe müssen sich alle eingesetzten Klärlösungen an der Abwasseraufbereitungsqualität des fortschrittlichsten Verfahrens orientieren, dass durch die Bundesregierung und die Umweltministerien der einzelnen Bundesländer ausgewählt wird.

Die Europäische Union erlässt als oberste Instanz eigene Verordnungen, die für alle Mitgliedstaaten bindend sind. Deutschland muss bis 2015 die Bestimmungen dieser Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) umsetzen. Dazu gehören vor allem der gute ökologische, wie chemische Zustand von Oberflächengewässern und die Reinhaltung des Grundwassers. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die weitergehende Abwasserreinigung. Damit wird die Leistung einer dezentralen Klärtechnologie auf konkrete regionale Anforderungen ausgelegt. Beispielsweise ist im Umfeld von Badegewässern die höchstmögliche Reduktion von Keimen erforderlich. WSB® verfügt deshalb über eine modulare Reinigungsstufe für diesen Hygienisierungsprozess.

Die Leistung von Kleinkläranlagen untersucht das Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin. Auf verschiedenen Prüffeldern testet es, inwieweit spezifische Schadstoffe aus dem Abwasser entfernt werden. Für jeden Schadstoff existiert ein gesetzlich festgelegter Grenzwert. Hält sich das jeweilige Verfahren an den konkreten Grenzwert, bekommt es die Zulassung für diese Reinigungsklasse. WSB® verfügt, dank seiner hohen Reinigungsleistung, in mehreren Klassen über das begehrte Zertifikat. Die nachfolgende Übersicht zeigt Ihnen die Ergebnisse des strengen und langwierigen Prüfverfahrens. 

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